Auch wenn es immer noch eine Randerscheinung ist, erfreut sich das BioHacking doch schon großer Beliebtheit. Vor allem Fans von Selbstoptimierung und Fitness werden es bereits kennen. Allerdings umfasst das Thema weit mehr als nur Sport. Und wer denkt, dass es hier um die Verbindung von Mensch und Computer geht, liegt allerdings daneben – damit hat BioHacking in unserem Sinn nichts zu tun.

Die Tools des BioHacking

Vermutlich könnten mehrere Bücher mit dem Thema gefüllt werden, ohne es wirklich ausreichend beschrieben zu haben. Daher wollen wir es etwas eingrenzen: Es geht um den Körper und wie er optimiert werden kann. Dazu gehören aber auch Themen wie Schlaf, Meditation, Ernährung, Bewegung, Gehirngesundheit und viele mehr. Eine Low-Carb-Ernährung kann ebenso als Tool verwendet werden, wie eine Eisdusche oder Tabata-Training. Man kann das BioHacking mit den LifeHacks vergleichen, nur dass es um einen gesunden Körper geht, statt um nützliche Alltagstricks.

Ein BioHacker beschäftigt sich also mit seiner eigenen Gesundheit und testet verschiedene Methoden aus, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Dabei kann man gerne die Wissenschaft, andere Biohacker oder persönliche Erfahrungen als Quelle heranziehen. Diese Erfahrungen können dann ausgetauscht werden. Allerdings müssen die angewendeten Methoden nicht immer die gleiche Wirkung zeigen, weshalb bei BioHacking immer das eigene Gefühl zählt (neben Labortests und dergleichen).

Zusammen besser werden

Die BioHacker-Szene ist zuerst in den USA aufgetaucht und ist dort daher um einiges größer und besser vernetzt als in Europa. Das ist schade, denn gerade beim BioHacking geht es um den gegenseitigen Austausch und darum sich gemeinsam an neue Grenzen zu bringen. Jede neue Methode, jede neue Erfahrung kann dabei helfen deine körperlichen Probleme zu verbessern oder ganz zu lösen. Dabei kommt es wirklich nicht darauf an, wo du momentan stehst, sondern wo du hinwillst.

Einen guten Überblick und daher auch einen sinnvollen Start zum Thema gibt Max Gotzler in seinem Buch “Biohacking – Optimiere dich selbst“. Darin werden die großen Gebiete des Themas angesprochen und auch gleich Tipps für die eigene Anwendung gegeben. Dennoch ist ein Buch kein wirklicher Austausch, daher macht es mehr Sinn sich zusätzlich mit anderen BioHackern zu vernetzen, um die eigenen Ziele auch erreichen zu können.

Es kann unglaublich spannend sein sich und den eigenen Körper kennen und lieben zu lernen! Darum probier es einfach mal und mach, was immer dir Spaß macht. Es soll aber kein Zwang, sondern eine Bereicherung sein – vergiss das bitte nicht!

Zusammenfassung

Beim BioHacking geht es um die Optimierung des eigenen Körpers. Das umfasst Schlaf, Bewegung, Ernährung, Gehirngesundheit und vieles mehr. Die Tools werden dabei einfach an einem selber getestet, um zu verstehen ob und wie sie funktionieren. Dabei können z.B. andere BioHacker als Vorbild dienen. Wichtig ist, dass es Spaß macht und du die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Biohackern hast!

Hast du noch Fragen oder möchtest dich mit anderen BioHackern austauschen? Dann schreib ins Forum!

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Biohacking Tools

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